ROV - remotely operated vehicle

 

ROV - remotely operated vehicle

Mit drei Augen in die Tiefe

Am 4. September 2001 war es soweit: nach 6 Monaten Entwicklungs- und Bauzeit lief der erste Tauchroboter für das Konstanzer HYDRA-Institut vom Stapel. Das ROV (remotely operated vehicle) zeigt gegenüber Vorgängern derselben Baureihe deutliche Verbesserungen und Fähigkeiten, die bisher nur von viel grösseren, schwereren Geräten bekannt waren. So besitzt es drei unabhängige Kamera-Augen und liefert dabei Digitalbilder in Sendequalität aus bis zu 300 Metern Tiefe.

Das ROV erweitert die Möglichkeiten der Unterwasserarbeiten der HYDRA-Institute beträchtlich: Unterwasser-Dokumentationen, Bauwerkkontrollen, Archäologische Einsätze und UW-Forschungsprogramme wurden von uns bislang zwar auch schon taucherisch absolviert, doch Taucher können nicht alles. Etwa die Hälfte der aktuellen Unterwasserarbeiten von HYDRA sowie ein Großteil der dokumentarischen Aufgaben lassen sich überhaupt erst durch den Einsatz des Unterwasser-Roboters durchführen.

 

 

 Foto: © HYDRA

Neben Tauchfahrten in unseren Hausgewässern Bodensee und Mittelmeer war das ROV Zwischen 2001 und 2007 unter anderem mit folgenden Aufgaben unterwegs:

Einsatzbasis des Fahrzeugs ist das HYDRA-Institut in Konstanz sein (Infos: p.rey@hydra-institute.com)

Unsere ständigen ROV-Operatoren sind Peter Rey, Knut Eichstaedt und Boris Unger

 
Impressionen unserer Tauchfahrten mit dem ROV

Fotos: © HYDRA

Livignostausee, (Engadin, Graubünden Schweiz): Kontrolle der Kraftwerkbauten, Tiefe 85 m bis 124 m

In Arbeit: Meersburg, Bodensee (Deutschland): Kontrolle der Ansauganlagen zur Trinkwasserversorgung, Tiefe 64 m

In Arbeit:St. Moritzersee, Kontrolle der Installation einer Wärmetauscher-Anlage für Grundschule und Palace-Hotel

In Arbeit:Bodensee-Grund, 130 m Tiefe 

Am Steuer- und Kontrollmonitor

 

Sedimentprobennahme mit dem Greifarm     Bodenseegrund