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Hundert Forminiferen-Arten in einer kleinen Mittelmeerbucht? Zunächst skeptisch hält man das jüngst erschienene Büchlein in Händen, um beim Blättern ins Schwärmen zu kommen. Martin Langer, Professor für Paläontologie an der Universität Bonn, legt zusammen mit seiner Studentin Julia Schmidt-Sinns eine Kurzmonographie dieser wichtigen Einzellergruppe vor, die auch über die Region Toskana hinaus als Orientierung für die Feldarbeit dienen kann. Mit einer kurzen Einführung, Bemerkungen zur Biogeographie der mediterranen Foraminifera, Tipps zum Sammeln und der Angabe der wichtigsten Spezialliteratur werden die 14 Schwarzweißtafeln zu einem kleinen Feldführer für Mittelmeerexkursionen. Die rasterelektronenmikrokopischen Aufnahmen zeigen die Details jeder Art und sind zudem auch ästethisch sehr ansprechend. |
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Aus der Einführung: „The bay of Fetovaia offers a surprisingly large variety of environmentally different habitats including rocky shores, dense Posidonia seagrass meadows, extensive algal turfs with hard and soft bottom communities including the particularly diverse Coralligène. The environmental variety is the basis for the rich organismic diversity characterizing the waters around Elba Island. The species richness is also reflected in the microscopic life present within the sediments. One group of microorganisms, that exhibits a surprisingly high diversity in the Bay of Fetovaia are the unicellular foraminifera.“ |
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Langer M, Schmidt-Sinns J (2006). The 100 most common Foraminifera from the Bay of Fetovaia, Elba Island (Mediterranean Sea), Inst. f. Paläontologie, Universität Bonn, p. 37, pl. 15 Das Büchlein ist beim HYDRA-Institut für Meereswissenschaften erhältlich. |
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