Mit drei Augen in die TiefeTauchroboter absolviert Jungfernfahrt im Bodensee |
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Am 4. September 2001 war es soweit: nach 6 Monaten Entwicklungs- und Bauzeit lief bei der Kieler Firma MARISCOPE der erste Tauchroboter für das Konstanzer HYDRA-Institut vom Stapel. Das ROV (remotely operated vehicle) zeigt gegenüber Vorgängern derselben Baureihe deutliche Verbesserungen und Fähigkeiten, die bisher nur von viel grösseren, schwereren Geräten bekannt waren. So besitzt es drei unabhängige Kamera-Augen und liefert dabei Digitalbilder in Sendequalität aus bis zu 300 Metern Tiefe. Seine Jungfernfahrt absolvierte das Fahrzeug im Bodensee souverän. Als Ort für den Stapellauf wählten die Operatoren Peter Rey, Knut Eichstaedt und Boris Unger den Hafen Wallhausen nahe dem berüchtigten "Teufelstisch". Eine Tauchtiefe von 100 Metern bei einem Uferabstand von ca. 140 Metern waren kein Problem. Die Steuerung und die drei Kamerasysteme konnten ausgiebig getestet werden. Peter Rey, Leiter des HYDRA-Instituts Konstanz, war vor allem von den Lichtsystemen, der Qualität der digitalen Videobilder und der Wendigkeit des ROVs beeindruckt. Das ROV erweitert die Möglichkeiten der Unterwasseraktivitäten der HYDRA-Institute beträchtlich: Unterwasser-Studium, Tauchausbildung und UW-Forschungsprogramme wurden bislang taucherisch absolviert, doch Taucher können nicht alles. Etwa die Hälfte der Forschungs- und Ausbildungsprogramme von HYDRA sowie ein Großteil der dokumentarischen Aufgaben lassen sich durch den Einsatz eines Unterwasser-Roboters optimieren oder überhaupt erst durchführen. Einsatzbasis des Fahrzeugs wird das HYDRA-Institut in Konstanz sein, von wo aus es in den nächsten Monaten unter anderem in Rhein, Bodensee, Livigno-Stausee, verschiedenen Hochgebirgsseen und in der Aare eingesetzt wird (Infos: p.rey@hydra-institute.com) Natürlich erwarten wir von dem neuen Tauchroboter bald auch Bilder von verschiedenen Tiefenböden des Toskanischen Archipels und anderer Meeresgebiete. Das eigens gegründete HYDRA-ROV-Team wird in Kürze unter der Leitung von Dr. Knut Eichstaedt auch im Kontroll- und Bergungsbereich tätig werden. Die logistische Planung und Abwicklung dieser außerbiologischen Aufgaben wird vom neuen Büro in Kassel geleitet. rov-team@hydra-institute.com Für unsere Dienstleistungen im Bereich Unterwasserarbeiten besuchen Sie bitte unsere Internetseiten: www.rov-service.comWeitere Links:www.mariscope.de |
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| Das ROV mit seinen drei Kamerasystemen und dem Greifarm | ||||||||
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| Letzter Check vor dem Tauchgang | Am Steuer- und Kontrollmonitor | |||||||
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| Sedimentprobennahme mit dem Greifarm | Impressionen des Bodensees in 94 m Tiefe | |||||||