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In Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma STUWATEC bietet das HYDRA-Institut für angewandte Hydrobiologie ab Sommer 2001 geführte Exkursionen für Schulklassen und andere Gruppen in die vielseitigen Lebensräume des Bodensees an. |
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Plattform für die spannenden Kurse ist das ehemalige Patrouillenschiff "Hecht", ein 16,5 m Kreuzer auf dem Gruppen bis zu16 Personen Platz haben. |
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Anmeldungen, Preise und weitere Informationen:HYDRA Konstanz |
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Unser Programm als pdf-Datei:download (664 kb) |
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Nach langer Vorbereitungsphase war es soweit: Am vierten August 2001 fand die erste gewässerbiologische Exkursion auf dem Arbeits- und Forschungsschiff "Hecht" statt. Die Aktion ist ein gemeinschaftliches Projekt des HYDRA-Instituts für angewandte Hydrobiologie in Konstanz (D) und der Firma STUWATEC in Kesswil (CH).
Die Betreiber des ökologisch orientierten Campingplatzes Ruderbaum in Altnau/Schweiz (www.ruderbaum.ch) boten diese Ausfahrt ihren Gästen als kostenlose Veranstaltung an. Trotz wechselhaften Wetters konnte unser Schiff dreimal auslaufen. Insgesamt erlebten so 34 Teilnehmer diese neuartige Bodensee-Exkursion.
Im kurzen theoretischen Teil wurde den Gästen auf dem Schiff Basisinformationen zum Ökosystem Bodensee erläutert. Gestalt und Größe des Gewässers, Lebensgemeinschaften und limnologische Besonderheiten wurden ebenso behandelt wie die Nutzung des Voralpensees durch den Menschen und die damit verbundenen Probleme.
Viel Spass hatten sowohl Gäste als auch Besatzung bei der anschliessenden Vorführung gewässerbiologischer Forschungsmethoden. Der Bordwissenschaftler stellte dabei verschiedene Bodengreifer und Wasserschöpfer, das Echolot, Planktonnetze und Fischfanggeräte vor. Bei der Messung der Sichttiefe mit der sogenannten SECCHI-Scheibe legten auch die jüngsten Teilnehmer dann selbst Hand an. Nach den etwa zweistündigen Ausfahrten führten HYDRA-Mitarbeiter an Land die Gäste tiefer in die Welt der Kleinlebewesen des Bodensees ein. Wasserflöhe, Rädertierchen, Glaskrebschen und planktische Algen; die meisten staunten mit grossen Augen über die sonst unsichtbare Formenvielfalt im Bodenseewasser, die vom Mikroskop für alle gut sichtbar direkt auf einen Monitor übertragen wurde.
Von den Teilnehmern kam ein durchweg positives Echo. Und auch uns HYDRA-Mitarbeitern hat die Exkursion grossen Spass bereitet. Weitere Ausfahrten sind bereits in Planung.