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Bei der letzten großen Flussumlegung in der Schweiz vor 80 Jahren war Hochwasserschutz noch gleich bedeutend mit Kanalisierung und ökologischer Entwertung. Nun gehen die Gemeinde Samedan bei St. Moritz im Oberengadin und das Tiefbauamt Graubünden neue Wege. Im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts Samedan wurde der Flaz, der an den Gletschern des Berninamassivs entspringt und bisher in einem harten Korsett dem Inn zufloss, weg vom Ort auf die andere Talseite verlegt, um fast 3 km verlängert und naturnah gestaltet. HYDRA ist verantwortlich für die ökologische Beratung des Projekts, erarbeitet die Gestaltungsvorschläge für die Planung, unterstützt die baubegleitenden Maßnahmen und führt das Monitoringprogramm zur biologischen Neubesiedlung der Gewässer durch.
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