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Olive di mare nennen die Einheimischen die Samen des großen Seegrases Posidonia oceanica, die in den letzten Wochen in großen Mengen an die Küsten der Insel Elba angeschwemmt wurden. Nach dem überdurchschnittlich heißen Sommer im letzten Jahr konnten Mitte September in den ausgedehnten Seegraswiesen rund um die toskanische Insel die ersten Blütenknospen beobachtet werden. Um Weihnachten waren dann erste Früchte zu erkennen, die im zeitigen Frühjahr heranreiften. Nach den kräftigen Winden im April und Mai mit zum Teil mächtiger Brandung trieben die Samen an der Meeresoberfläche, um dann bei auflandigem Wind an Land gespült zu werden. Fasziniert konnten die Gäste des HYDRA-Instituts die glänzenden Samen am Strand aufsammeln. Selbst jahrzehntelang erfahrene Exkursionsleiter hatten so ihre Premiere: Die Seegrasblüte tritt nur etwa alle 10 Jahre auf, manche sagen alle 20, und dann auch regional sehr begrenzt. Gespannt darf man nun sein, wann während der nächsten meeresbiologischen Kurse und Exkursionen beim Schnorcheln oder Tauchen der erste Seegras-Keimling entdeckt wird. |
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